Gewerbeschule Durlach

Die Ausbildung zur Konditorin /zum Konditor

Der Beruf des Konditors ist ein relativ junger eigenständiger Beruf hat aber dennoch in seiner Entwicklung eine lange Tradition. Die Ursprünge des Konditors reichen bis ins Mittelalter zurück. Entwickelt hat sich der Beruf des Konditors aus dem Beruf des Bäcker. So stammt das Wort "Conditor" aus dem Lateinischen und ist abzuleiten auf das Wort "Einmachen oder Würzen"

Condire: würzen, einmachen

Ein Conditor ist also ein "Würzer" (von leckeren Zutaten).

Die große Vielfalt der Konditoreierzeugnisse ist kaum noch aufzuzählen, besonders wenn regionale und betriebliche Besonderheiten berücksichtigt werden. Eine Konditorei stellt im Allgemeinen folgende Erzeugnisse her:

  • Feine Backwaren aus Hefe- Blätterteig und Mürbeteig
  • Gebäcke aus Massen z.B. Biskuit-, Brand- und Röstmassen, Rührkuchen
  • Schokoladenerzeugnisse z.B. Pralinen
  • Marzipanerzeugnisse
  • Speiseeis z.B. Eiskrem, Halbgefrorenes, Eistorten
  • Desserts
  • Anschnitts- und Festtagstorten

Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsvertrag

Einzugsgebiet

  • Karlsruhe
  • Ettlingen
  • Bruchsal
  • Bretten

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Eine Lehrzeitverkürzung ist bei entsprechender schulischer oder beruflicher Vorbildung bzw. bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen auch während der Ausbildung möglich.

Die Ausbildung findet in drei verschiedenen Lernorten statt:

Lernen im Betrieb

Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in den Produktionsstätten des Ausbildungsbetriebes.

Von großer Bedeutung für diese Ausbildungsform ist der hohe Grad der Praxis­orientierung.

Im Betrieb werden den Auszubildenden alle berufs­spezifischen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt.

Lernen in der Berufsschule

Die Berufsschule erweitert und ergänzt die betriebliche Ausbildung.

Der Unterricht vertieft das fachliche Wissen, fördert die berufstheoretischen Kenntnisse und vervollständigt das allgemeinbildende Wissen.

  • Lehrplan
  • Überbetriebliche Ausbildung

    Ergänzt wird die berufliche Ausbildung durch eine 2-wöchige überbetriebliche Ausbildungsmaßnahme (ÜBA), die in der Bildungsakademie Karlsruhe durchgeführt wird.

  • Bildungsakademie
  • Die Ausbildung in der Berufsschule ist in 13 Lernfelder gegliedert:

    • Unterweisen einer neuen Mitarbeiterin/ eines neuen Mitarbeiters
    • Herstellen einfacher Teige/Massen
    • Gestalten, Werben, Beraten und Verkaufen
    • Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen
    • Herstellen von kleinen Gerichten
    • Herstellen von Feinen Backwaren aus Massen
    • Herstellen von Füllungen, Cremes und Süßspeisen
    • Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts
    • Verarbeiten von Zucker
    • Arbeiten mit Marzipan
    • Herstellen von Erzeugnissen mit/aus Kuvertüre
    • Herstellen von Speiseeis
    • Herstellen von Spezialgebäcken
    • Planen und Durchführen einer Aktionswoche

    Prüfungen

    • Abschlussprüfung der Berufsschule
    • Zwischenpüfung
    • Gesellenprüfung der Handwerkskammer
    • Modell 9+3 (Mittlerer Bildungsabschluss bei guten Leistungen in der Hauptschule, der Berufsschulprüfung und bei der praktischen Gesellenprüfung)

    Berufliche Möglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss

    • Betriebsleiter/in
    • selbständige/r Konditormeister/in
    • Betriebsleiter/in
    • Fachlehrer an einer Berufsschule
    • Betriebsassistent
    • Produktionsleiter
    • Staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker
    • Betriebswirt des Handwerks

    Anmeldung:

    Ansprechpartner:

    Ausbildungsbetriebe

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